Dienstag, 4. Februar 2014

Rezension Silberlicht von Laura Whitcomb


Autor: Laura Whitcomb
Verlag: PAN
Sprache: Deutsch
Gebunden, 311 Seiten

Erster Satz: Jemand sah mich an; ein seltsames Gefühl, wenn man tot ist. Ich war gerade bei meinem Lehrer, Mr. Brown. Wie üblich befanden wir uns in unserem Klassenzimmer, einem abgeschotteten Raum mit Wänden aus Holz, dessen Fenster sich zu den Wiesen im Westen öffneten.


Zitate: 
Seite 308: "Ein neues Kapitel meiner Hölle begann - der schlimmste Moment meines Lebens hielt mich für immer gefangen, und Gott ließ mein größtes Glück unerreichbar vor den Gitterstäben meines Gefängnisses baumeln.

Zum Cover:   
Ich finde das Cover einfach klasse, es hat so einen Perlmutschimmer, und auch der Glanz. Auch das verworrene das sich um den Kopf herum, das die Haarspitzen sich in Blätter/Libellen usw verwandeln. 

Ich geb es zu dieses Buch hat mich wegen dem Cover interessiert und danach auch der Klappentext :)
Klappentext: 
Wahre Liebe überwindet selbst den Tod

Seit über hundert Jahren ist Helen reines Licht, der strahlend helle Schatten einer wunderschönen Frau. Als unsichtbare Muse flüstert sie literaturbegabten Menschen die richtigen Worte ein. Bis eines Tages ein Siebzehnjähriger ihr unsterbliches Leben verändert: Er blickt Helen direkt ins Gesicht und... lächelt! Im Körper der Schülers steckt James, ebenfalls eine Lichtgestalt. Vom ersten Augenblick an wissen die beiden, dass sie füreinander bestimmt sind. Aber um zusammen zu sein, müssen sie unvorstellbare Hindernisse überwinden, die ihre Liebe auf eine harte Probe stellen...
Zum Buch:
Helen wandert als Lichtgestalt auf dieser Welt umher, aber immer an der Seite ihrer Bewahrer, die meist Literaturliebhaber sind :)

Am Anfang befindet sich Helen in einem Klassenzimmer zusammen mit Mr. Brown, ihren Bewahrer, als sie plötzlich nach vielen vielen Jahren, in denen sie auf der Welt umhergewandert ist entdeckt wird. Und dann auch noch von diesem zuerst unscheinbar wirkenden Jungen James. Es stellt sich heraus das James auch eine Lichtgestalt ist, aber im Körper diesen Jungens (Billy) geschlüpft ist.

Wie man schon erahnen kann, die beiden verlieben sich ineinander :) und um Zusammensein zu können, begeben die beiden sich auf die Suche nach einem "leeren" Körper für Helen, und finden diese bei der 15-jährigen Jenny.  Und nun gehen die Probleme erst richtig los, wie schlüpft man in einen Körper ohne das Eltern/Geschwister, usw etwas davon bemerken..... Alles Weitere müsst ihr schon selbst lesen :)


Fazit:  
Es ist klasse zu beobachten, wie viele kleine Eigenheiten ja jeder so hat, wodurch man sich verraten könnte, dass man ja nicht der ist, der man scheint. 
Dieses Buch ist wunderschön, es zitiert teilweise Klassiker, da ja viele Bewahrer Schriftsteller waren und Helen ihnen als Muse diente, indem sie ihnen Worte in Ohr flüsterte.

Ich finde auch das Ende klasse, obwohl ich nicht mit diesem Ende gerechnet hätte, dachte so bei dem letzten 2/3 noch, wie das wohl enden möge und das man dann ja fast eine Fortsetzung machen könnte, aber nein dann kam das Ende :)

Definitiv lesenswert, einfach auch das man etwas darüber nachdenkt diese "leeren Körper" und was uns eigentlich ausmacht. 

Bewertung: 

Kommentare:

  1. Das klingt super!! Werde ich mir auf die Wunschliste legen:))
    <3
    Schöne Rezi!

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  2. Huhu!
    Eine schöne Rezi, ich habe das Buch noch auf meinem SuB. Ich habe so viel schlechtes darüber gehört, dass mir die Lust daran vergangen ist. Nun denke ich, werde ich demnächst doch mal dazu greifen. :-)
    Einen schönen Blog hast du, ich folge dir nun. :-)

    LG, Nici ♥
    http://birnchensbuecherwelt.blogspot.de/

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