Donnerstag, 6. März 2014

Rezension Liebe - ein unordentliches Gefühl von Richard David Precht

Diese Rezension wurde von der lieben Eva geschrieben! (Ich werde eine extra Liste mit den Rezensionen machen, da ab jetzt öfter etwas von ihr hier erscheinen wird) :)

Autor: Richard David Precht
Verlag:Random House GmbH
Sprache: Deutsch
Gebundene Ausgabe, 397 Seiten

Erster Satz: 
Männer wollen auf die Venus und Frauen ein Mars. 
Warum es mit Büchern über die Liebe so schwierig ist.

Zitat:
Lust, Verliebtheit und Liebe bauen nicht aufeinander auf. Zwar können sie sich für uns im Verhältnis zu einem geliebten Menschen überschneiden -  tun es aber nicht immer und meist auch nicht für lange!
 
Zum Cover:   
Das ist nicht das übliche Cover, hier sitzen zwei in einem Boot, und bei genauerem Hinsehen fällt auf, dass das Wasser die Form von Herzen hat.
Klappentext: 
Unzählige Ratgeber sind über die Liebe geschrieben worden, in allen Facetten wurde das unordentliche Gefühl, das wir Liebe nennen, beleuchtet. Wir haben erfahren wie wir feurige Liebhaber werden und warum Männer nicht zuhören können. Hat es uns weitergeholfen? Nicht wirklich, denn in der Tat ist es nicht damit getan, das richtige Buch zu lesen, und alles wird gut. Warum das so ist, erklärt Richard David Precht in seinem neuen Buch auf ebenso fundierte wie anschauliche Weise: Wie bereits in Wer bin ich - und wenn ja, wie viele unternimmt er eine abenteuerliche Reise in die unterschiedlichsten Disziplinen der Wissenschaft und lotst den Leser dabei heiter und augenzwinkernd durch den Parcours der Liebe - an deren Unordentlichkeit wir uns am Ende wohl gewöhnen müssen!

Die Liebe zwischen Mann und Frau ist das beliebteste Thema des Menschen. In unzähligen Romanen wird sie beschworen, kaum ein Film, der auf sie verzichten kann, und was wäre die Musik ohne sie? Die Liebe bewegt uns wie nichts anderes, sie vermag unser Leben auf den Kopf zu stellen und jegliche Ordnung zu Fall zu bringen. Dennoch wissen wir eigentlich gar nicht so genau, was sie ist - die Liebe. Richard David Precht bringt Ordnung in dieses unordentlichste der Gefühle: von der Biologie unserer Gene über die Psychologie unserer Leidenschaft bis zu den persönlichen und gesellschaftlichen Problemen der Liebe heute. Er zeigt uns, das Abenteuer Liebe mit ganz neuen Augen zu sehen!
Zum Buch:
Der Anfang liest sich sehr wissenschaftlich, was ich aber auch so erwartet hatte. Ab dem 7. Kapitel wird es deutlich amüsanter. Witzig fand ich die Seitenhiebe auf Erich Fromm. Der Kölner Psychologe wird auch ganz schön sarkastisch zerlegt.

Ein recht gut beschreibendes Zitat des Buches:
"Zuverlässigkeit, Einfühlungsvermögen und Harmonie werden nämlich gerne dramatisch überschätzt. Bezeichnenderweise suchen wir uns nicht immer gerade den liebsten Menschen aus, um ihn zu lieben. Mitunter verlieben wir uns sogar in Menschen von höchst zweifelhaftem Charakter und können sie auch über lange Zeit lieben. Unsere sexuellen, emotionalen und psychischen Motive für die Liebe marschieren offensichtlich nicht immer im Einklang. Aber wo wollen sie eigentlich hin?"  

Fazit:  
Ich würde das Buch allen jenen empfehlen, die gerade irgendwelche Fragen rund um die Liebe haben. Ich hab mich und mein Umfeld in verschiedenen Situationen (vergangen, aktuell und zukünftig) an vielen Stellen wiedererkannt.
Bewertung: 

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