Dienstag, 7. Oktober 2014

Rezension Ashes - Brennendes Herz von Ilsa J. Bick

Autor: Ilsa J. Bick
Verlag: Egmont INK
Sprache: Deutsch
Hardcover, 512 Seiten

Erster Satz: 
"Wo bist du?", wollte Tante Hannah wissen. kaum dass Alex auf die Sprechtaste gedrückt hatte. "Was denkst du dir eigentlich dabei?".


Zitat:
"Wenn, dann fühlte es sich höchstens wie ein billiger Abklatsch an, wie eine verblasste Fotokopie, die man x-mal kopiert hatte, bis das Original nur noch zu erahnen war."

Klappentext: 
Die siebzehnjährige Alex befindet sich auf einer Wanderung in den Bergen, als plötzlich die Natur um sie herum verrücktspielt und eine Druckwelle sie zu Boden wirft. Was war das? Alex hat keine Ahnung, aber sehr schnell wird klar, dass die Welt, die sie kannte, nicht mehr existiert. Die meisten Städte sind zerstört und die Überlebenden werden zur lauernden Gefahr. Eine packende Suche beginnt. Eine Suche nach Antworten, sich selbst und nach einer ganz großen Liebe. Denn Alex weiß: Tom lebt, und sie wird ihn finden...
Zum Buch:
Alex nimmt sich eine Auszeit im Waucamaw-Park, dort trifft sie auf Jack mit seiner Enkeltochter Ellie und deren Hund Mina. Bevor sie weiterziehen können, passiert etwas, das Alex später "den Blitz" nennt. Nun macht sie sich mit Ellie im Schlepptau auf, um herauszufinden, was passiert ist, dabei entdecken sie Schreckliches. Dieser "Blitz" hat die Menschen verändert. Nun müssen sie sich nicht nur vor den "Veränderten" fürchten, sondern auch vor den Überlebenden. Hier möchte ich nicht mehr verraten da ihr es selbst lesen solltet :)  

Fazit:  
Man sollte ich nicht vom Untertitel "Brennende Herzen" nicht beirren lassen, da dieser nicht wirklich etwas mit dem Buch zu tun hat. Leider finde ich auch den Klappentext etwas irritierend. In diesem Buch finden wir eine düstere Zukunftsvision, nicht typisch Dystopie sondern ziemlich zeitnah.
Was ich nicht erwartet hätte, war das was mich dann wirklich im Buch vorgefunden habe. Auch die Altersempfehlung, vielleicht bin ich komisch, aber ich finde manche Szenen sind schon für Erwachsene ziemlich hart bzw. eklig, als Beispiel, wie es sich anhört, wenn die Augen aus den Augenhöhlen ploppen. 
Auch die Liebesgeschichte, die im Klappentext angekündigt wird, ist im Buch nicht das vorrangige, da Ellie und Tom sich auch erst ziemlich spät in der Geschichte treffen, und sie ihn ja auch zurücklassen muss durch seine Verletzung.
Nichtsdestotrotz finde ich es ein gelungenes Buch, da es mal eine andere Art von Zukunftsvision ist, die ich so noch nicht gelesen hatte. Auch hat man immer weiter gelesen, da man wissen wollte wie es weitergeht, und so nur so durch die Seiten geflogen ist.    

Bewertung:
"Ohne Geruchssinn kamen einem die Erinnerungen abhanden wie Münzen in einer löchrigen Hosentasche, bis die Vergangenheit Asche war und aus den Eltern Leere wurde - nicht mehr als Löcher in einem Schweizer Käse."

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