Sonntag, 4. Januar 2015

Blogtour Seelenkuss mit Himbeereis + Gewinnspiel



Vor zwei Tagen gab es hier auf dem Blog die Rezension zu diesem Buch. Mit einem Klick auf das Cover gelangt ihr dahin :)



Nun sind wir schon beim achten Tag der Blogtour, und wie schon vorher angekündigt, geht es um das Thema:
künstliches Koma.

Ich werde hier nicht auf die ganzen klinischen Aspekte eingehen, aber eine kurze Zusammenfassung. 

Was ist das künstliche Koma und warum wird es angewendet?
Es handelt sich um eine Langzeitnarkose, die auf der Intensivstation überwacht wird. Koma stammt aus dem Griechischen und bedeutet "tiefer, fester Schlaf". Das ganze wird mit Medikamenten induziert, normalerweise nach schweren Unfällen oder bei lebensbedrohlichen Erkrankungen um den Organismus zu entlasten. Nach schweren Unfällen und Krankheiten werden unsere körpereigenen Rettungssysteme überfordert, das bedeutet Stress für den Körper. Wenn dieser Stress zu viel wird, gibt es noch einen Schutzmechanismus unseres Körpers, indem er bewusstlos wird. Damit schützt der Körper sich selbst, denn so werden die Schmerzen und Angst nicht mehr wahrgenommen. Das künstliche Koma erfüllt die gleiche Aufgabe.

Die Person im künstlichen Koma bekommt fast immer etwas aus seiner Umgebung mit. Davon geht man zumindest aus...

Damit kommen wir auch schon zum eigentlich Thema meines Blogbeitrags :)

Bekommen die Personen, die im Koma liegen, etwas von ihrer Umgebung mit? Darüber gibt es ja verschiedene Aussagen...
Ich für meinen Teil denke, dass die Personen sehr wohl etwas mitbekommen, auch wenn sie sich danach nicht immer bewusst daran erinnern können. Es gibt ja auch genug Berichte von Personen, die sich nach einer OP sich teilweise daran erinnern können. Während einer Operation bekommt man ja eine Narkose, es sind die gleichen Medikamente wie man bei einem künstlichen Koma erhält, nur anders dosiert. Warum also sollte man dann nicht mehr merken was um einen herum geschieht?

Deswegen bin ich der Meinung das Präsenz sehr wichtig ist, das man bewusst bei der Person ist. Klar ist es auch wichtig Zeit mit der Person zu verbringen, den auch die Anwesenheit von Gewohnten wird wahrgenommen, seien es Gerüche, Geräusche, usw. Also Lieblingsparfüm, Lieblingsmusik, usw. abspielen denke ich kann da einiges ausmachen. Wer fühlt sich in solchen Situationen nicht gerne wie zuhause? 

Wie das ganze in dem Buch ausgeht, kann ich euch leider nicht verraten, da ich euch sonst das Ende dieses Buches verraten würde und ich möchte euch ja nicht das Lesevergnügen vermiesen. 

Ich möchte auch noch betonen das dieses Thema nicht wirklich Teil des Buches ist, es ist dort so als wäre Max einfach "da", also geistert bei Sue herum ;) 


Nun kommen wir auch schon zum im Titel erwähnten Gewinnspiel :)


Während unserer Blogtour zu "Seelenkuss mit Himbeereis" verlosen wir zwei Printexemplare und eine Tasse mit dem Cover des Buches. Hinterlasst einfach einen Kommentar und schon seit ihr im Lostopf. Teilnehmen darf jeder ab 18 Jahren mit einem Wohnsitz in Deutschland. 

Ich wünsche euch viel Glück bei der Verlosung :)

Kommentare:

  1. Guten Morgen und danke für Deinen Beitrag.

    Mein Neffe musste auch vor Jahren ins künstliche Koma versetzt werden nachdem ihm ein Aneurysma im Gehirn geplatz ist. Keine schöne Sache für die Angehörigen.

    So, nun hüpfe ich in den Lostopf und wünsche einen schönen Wochenanfang.
    Babsi

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  2. Hallo Jenny,

    künstliches Koma ist wirklich ein hartes Thema,
    ich bin ehrlich gesagt froh, dass ich persönlich damit noch nichts zu tun hatte.

    Liebe Grüße

    Sandra

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  3. Guten Morgen
    ich kenne es auch ,hatte das schon zweimal in der Familie brauch es nicht unbedingt wieder
    aber wie schon im Artikel erwähnt ist es erst mal eine Schutz für Geist und Körper von daher
    nicht einfach schlecht. Besser schlafen wie schmerzen die kein Mensch braucht.
    Liebe Grüße
    Ute

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  4. Hallo und guten Tag,

    man was für ein Thema..muss sagen habe mich damit noch gar nicht beschäftigt. Aber ich denke, hat wie immer zwei Seiten eine Gute und eine mitunter weniger Gute.

    LG..Karin..

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  5. Sonjas Bücherecke5. Januar 2015 um 14:45

    Hallo,

    eine tolle Blogtour und ein interessantes Thema. Künstl. Koma - ein schwieriges Thema, ich hatte auch einen Onkel, der aufgrund einer sehr schweren Operation ins künstl. Koma versetzt wurde- ich finde , das ist ein ganz komisches Gefühl.

    Wünsche eine schöne Woche.
    LG Sonja

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  6. Hallo,

    Danke für diesen ungewöhnlichen Beitrag. Normalerweise wird sowas ja angeschnitten aber manchmal muss es ja sein.
    Habe gottseidank noch keine Erfahrung damit.

    lg Bonnie

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  7. Guten Abend

    Ich finde das Thema An sich interessant und bin Wie du Der Meinung das sie Präsenz von Angehörigen und vertrauten wichtig ist und den Heilungsprozess positiv beeinflussen können


    Liebe grüße

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  8. Ein interessantes Thema. Ich glaube auch, dass man etwas von der Umgebung und den Menschen mitbekommt. Schwups , ich hüpf in den Lostopf

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  9. Hallo Jenny!
    Ich bin auch der Meinung, dass Menschen, die im Koma liegen, etwas mitbekommen. Die Anwesenheit der Angehörigen wirkt sich sicherlich auch positiv auf die Genesung aus. Ich stelle mir das wirklich schrecklich vor, wenn man im Koma liegt, hört, was die Menschen sagen und man sich nicht dazu äußern kann.
    Dann hüpfe ich mal schnell in den Lostopf!

    Liebe Grüße,
    Nane

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  10. Hallo,

    das ist ein interessantes Thema mit dem ich mich bisher noch nicht beschäftigt habe.

    LG
    SaBine

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