Montag, 18. September 2017

Rezension Stell dir vor, dass ich dich liebe von Jennifer Niven

Autor: Jennifer Niven

Verlag: FISCHER
Sprache: Deutsch
Broschiert, 464 Seiten


ISBN: 978 - 3737355100 

Muss ich haben :)

Erster Satz: 
Ich bin kein mieser Typ, aber ich bin kurz davor, etwas Mieses zu tun. 


Zitat:
"Einer der frühesten dokumentierten Fälle von Prosopagnosie stammt aus dem Jahr 1883 - Lewis Carroll war angeblich prosopagnotisch. Wenn du das nächste mal Alice im Wunderland liest, wird du die Hinweise bemerken..."

Klappentext:
DER EINE MENSCH.
DER DEIN LEBEN VERÄNDERT
Jack ist der Coolste, der Schönste,
von allen geliebt und begehrt.
Doch Jack hat ein Geheimnis: Er kann
sich nicht an Gesichter erinnern - 
nicht mal an das seiner aktuellen Freundin.
Das seine Coolness nur Selbstschutz ist, 
durchschaut niemand. Bis Libby in sein Leben
tritt. Von allen Menschen ausgerechnet Libb.
Ein No-go. Sozialer Selbstmord. 
Und der einzige Mensch auf der ganzen 
verdammten Welt, der die Wahrheit schöner
findet als all die perfekten Lügen...
Fazit:  
Irgendwie hab ich für diese Rezension länger gebraucht als sonst. Ich musste erst mal meine Gedanken dazu sortieren... 

Man liest abwechselnd aus der Sicht von Libby und Jack. Die Kapitel sind teilweise sehr kurz, an manchen Stellen vielleicht zu kurz. Durch die kurzen Kapitel fiel es mir manchmal schwer, mich auf denjenigen einzulassen. Sowohl Libby, als auch Jack sind ganz besondere Charaktere, sie ich so bisher in wenigen Büchern getroffen habe. Sie haben beide ihre Ecken und Kanten und beide haben schon so einiges durchgemacht. Die stark übergewichtige Libby und der gesichtsblinde Jack, ich denke, für beide ist es insgesamt nicht so einfach, vor allem nicht in der Schule. Wie die Autorin das Thema Mobbing behandelt finde ich toll, es wird nicht heruntergespielt aber es nimmt keinen so großen Raum ein, sondern es geht wirklich hauptsächlich um die Protagonisten, wie sie damit zurechtkommen und umgehen. 

Doch jetzt zu einem Kritikpunkt, keiner der beiden hat es irgendwie geschafft, dass ich wirklich mit ihnen mitfühle, es kann an den kurzen Kapiteln gelegen haben oder ich kann es mir selbst nicht richtig erklären. Sie blieben beide für mich irgendwie unerreichbar, was das angeht. Deswegen auch der Stern Abzug, das ist aber auch das Einzige, das ich zu bemängeln habe. 

Wie das Thema Gesichtsblindheit beschrieben wird, so das jeder nachfühlen kann, wie es Jack damit gehen muss, fand ich wiederum toll. Man merkt, dass die Autorin sich damit wirklich auseinandergesetzt und viel recherchiert hat. Also für jeden den dies interessiert genau das richtige Buch. :)


Bewertung:

1 Kommentar:

  1. Liebe Jennifer,

    dieses Buch von Jennifer Niven will ich auch unbedingt noch lesen, nachdem mir "All die verdammt perfekten Tage" sehr gut gefallen hat.

    Es war schön, dich auf der Buchmesse getroffen zu haben! Ich bleibe gerne als Leserin :D

    Liebe Grüße,
    Sophia

    sophias-bookplanet.blogspot.de

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